Entenfüttern verboten ...

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Eltern, Großeltern, Kinder aufgepasst! Die Zeiten des Sonntagsspaziergangs mit altem Brot um den Teich sind vorbei. Es sei denn, man hat bereits 35 Euro in der Tasche um die MitarbeiterInnen des Ordnungsamtes zu bezahlen. Als Wahnsinn mit Methode ist das Verbot des jahrhundertealten Brauchs nicht zu bezeichnen, denn es hat gleich mehrere "triftige" Gründe. Einer davon sei das sensible ökologische Gleichgewicht der Teiche und Seen in Deutschland, das durch Omas Brotreste empfindlich gestört werden könnte. Der wichtigste Grund aber wird die Verschuldungsrate vieler kommunalen Kassen sein, die bereits mit Zuflüssen vom Taschengeldkonto der Kid's rechnen.

 

Wenn wir auch sonst stets darauf hinweisen, auch die skurrilsten Bestimmungen zu beachten - dieser Regelung schließen wir uns bis auf weiteres nicht an. Wer die Schwäne und Enten zur Winterzeit auf den Seen und Teichen von Markkleeberg beobachtet, kann selbst sehen, wie abgemagert die Tierchen erscheinen. Demnach sehen wir es als unsere Pflicht, dem süßen Geflügel zu helfen, nachdem wir ihnen den natürlichen Lebensraum durch unsere Bebauung entzogen haben.

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