"Immerhin ein tapferes Völkchen in Irrland bleibt vernünftig, ..."

"... jenseits von Sachsen toben die Blüten des Blöden." schreibt dazu Bert L. als Leserkommentar in der WeLT. Deftig, aber nach den vielen Artikeln in denen die Sachsen als Hinterwäldler, Abgehängte, Benachteiligte oder Denkfaule dargestellt werden, auch erfrischend. "Ab und an blitzt hier und da doch noch gesunder Menschenverstand auf." meint dreas und Sabine K. schreibt, was wohl jeder zuerst denkt: "Da werden die Grünen bestimmt Sturm laufen!"

Worum es geht, ist schon dem Bild zu entnehmen. Wer auf WeLT nachlesen möchte, findet den Artikel hier. Für alle die nicht wechseln wollen, haben wir den Text bereitgestellt.

Schluss mit „Schüler*innen“ oder „Lehrer_innen“: Das Kultusministerium in Sachsen verpflichtet die Schulen im Freistaat, die amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung zu verwenden. Empfohlen werden Paarformen oder geschlechtsneutrale Formulierungen.
An sächsischen Schulen sollen künftig keine Sonderzeichen für eine geschlechterneutrale Sprache mehr verwendet werden. Ein entsprechendes Schreiben an die Schulleiter sei vor Beginn des neuen Schuljahres verschickt worden, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatten die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Dresdner Neueste Nachrichten“ berichtet.
Dabei geht es etwa um offizielle Schreiben, Briefe an die Eltern sowie Unterrichtsmaterialien. Laut Handlungsempfehlung soll dabei gänzlich auf Zeichen wie Gendersternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich verzichtet werden. Diese Sonderzeichen erfüllten weder die Kriterien für eine gendergerechte Schreibung, noch entspreche sie den aktuellen Festlegungen des amtlichen Regelwerks, heißt es. Das Schreiben bezieht sich auf das 2006 erstmals herausgegebene amtliche Regelwerk des Rats für deutsche Rechtschreibung.

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