Themenzentrum 1806 - 1813

Wer in oder um Markkleeberg, Ötzsch, Gautsch, Raschwitz, Zöbigker & Co. lebt, kommt irgendwann auch einmal mit der Völkerschlacht in Kontakt und mit der "Napoleonischen Zeit." Da es aber schon hunderte Abhandlungen zu Leipzig 1813 (die ja Markkleeberg stets mit einschließen, als würde es dazu gehören) gibt, fange ich im Jahr 1806 an, mit der Schlacht von Jena und Auerstedt. Und, weil es ja etwas Neues sein soll, auch nicht mit Jena oder eben mit Auerstedt, sondern vielmehr mit einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt, in der Nähe von Eckertsberga. Nun gut, Eckertsberga ist auch nicht groß, aber bekannter als der kleine Ort namens "Hassenhausen" weiter

 

Allgemeine Infos auf wiki...

Torhaus Dölitz

Das Themenzentrum zur Völkerschlacht ist das Markkleeberger Torhaus, das auf dem ursprünglichen "Marck-Kleeberg" genannten Gebiet steht. Zu diesem Haus, den sehenswerten Ausstellungen und Veranstaltungen führen unzählige Links, die frei im Web zu finden sind. Uns geht es jedoch darum, Bildmaterial zu erhalten, das nicht mehr überall gefunden werden kann. Dazu gehören auch Abbildungen des nicht sanierten Torhauses Dölitz, das häufig in Schriften und Berichten mit dem Markkleeberger verwechselt wird. Auch wir sind diesem Irrtum erlegen und bitten um Entschuldigung. (Manches an was man sich in der Kindheit zu erinnern glaubt, ist doch falsch ...)

Das Bemerkenswerteste an diesem Bild ist nicht, dass das Gebäude einsturzgefährdet erscheint - so sah es, von einzelnen kleinen Absicherungsarbeiten abgesehen - bis weit in die 80er Jahre aus. Vielmehr sind die damals 143 Jahre alten Einschusslöcher der französischen Musketen erkennbar. Als Kinder haben wir interessiert nach plattem Blei gekratzt. Irgendjemand fand auch etwas und damit wurde der Krieg und das Gemetzel, das so weit entfernt schien, plötzlich  grauenvoll lebendig.

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Das "Torhaus Dölitz", zwar nicht weit vom Markkleeberger entfernt, aber doch etwas anderes. Wer es aufsuchen will, wandert durch die AGRA an der Parkgaststätte vorbei, lässt diese links (!) liegen und geht in Richtung Spreewaldschänke. Bevor diese erreicht ist, biegt man rechts (!) ab und wandert den Weg entlang bis man das Tor von hinten (!) erreicht. In dieser Wanderrichtung findet man die hölzerne Brücke erst nach durchqueren des Tores.


Torhaus Markkleeberg

wird überarbeitet


Bemerkenswert ist die Beschilderung vor Ort (unbedingt genau anschauen!) und die Zeichnungen/Gemälde darauf. Ein ähnlicher Blick versetzt einen in den 16. Oktober 1813. Das Bild links ist von einem solchen Schild abfotografiert.

"Alte Schule" von Markkleeberg - Am Torhaus gelegen

Die Alte Schule gehört  auf alle Fälle mit ins Ensemble - in den Kampfhandlungen 1813 abgebrannt - wurde sie 1886 wieder errichtet.

Blöd das da einer genau davor parkt ... aber das Auto ist auch schön