Die AGRA

Ja, ja. Ein Teil der "AGRA" gehört jetzt zur Stadt Leipzig. Aber als Ur-Markkleeberger ist sie doch noch irgendwie Heimat und ob die Genze so wichtig ist, soll jeder für sich selbst beurteilen.

Wenn man heute keine Fotos macht, weiß man morgen nicht mehr, wie es gestern einmal ausgesehen hat. Aus diesem Grund knips' ich alles was mir gefällt und mit Markkleeberg zu tun hat. Und so kamen auch 2007 die Fotos der Parkgaststätte zustande, noch bevor ein italienisches Restaurant vor der Bühne Einzug hielt.

Der ehmalige große Freisitz, in DDR-Zeiten, als die PG noch voll in Betrieb war, vorallem von Senioren und Honorien der Stadt benutzt und besetzt.

Interessant sind aus heutiger Sicht die "Austeilfenster" für Eis & Co. Die Ausgaben sehen 2007 noch genau so aus, wie in den 80er Jahren, als in der "PG" noch Disco war und sich die Jugend der Stadt vor den Säulen sammelte. Manchmal sehr zum Verdruss der älteren Generation, die im Sommer den Freisitz "in Ruhe" nutzen wollte.

Ob auf der Bühne heute eigentlich noch etwas passiert, würde ich gerne wissen. 2007 jedenfalls war sie "tot" und nur noch ein paar Reste erinnterten an die "Cafehauskonzerte" der 70er oder 80er und die damals häufige "Dampfmusik" von lauten Blechbläsern.

Die berühmt-berüchtigte AGRA-Brücke konnte 2007 noch relativ uneingeschänkt befahren werden.

Ohne mich in die Diskussion einmischen zu wollen, ob nun ein Tunnel die bessere Lösung wäre, blicke ich nur auf die immensen Kosten und darauf, das der Park wohl in der viele Jahre dauernden Bauzeit nicht nutzbar ist. Dazu kommt, das Markkleeberg dann nur noch Koburger Straße hat, um nach Leipzig zu kommen, was meiner Meinung nach zu Chaos am Morgen und am Abend führen wird.

Ich kenne die Agra eigentlich nur mit Brücke und so sehr stört sie mich nicht. Aber hier soll jeder seine Meinung haben - letztlich werden wir ja doch nicht gefragt und ob ich den Tunnel noch erlebe, ist eh fraglich.