Bigotterie der Leitmedien und unsere Obrigkeit

oder: "Wenn zwei das gleiche tun ..."

Wenn es gegen Putin geht, scheinen alle Argumente erlaubt. Selbst wenn dieser "Herrscher" (WeLT) und unsere Kanzlerin (die der Herzen) das gleiche tun, ist es in Russland die "Vernachlässigung des eigenen Volkes" - so der Kontext des Artikels, in Deutschland dagegen "der Kampf gegen den Impfnationalismus". Da hilft es auch nicht, wenn ein weiterer CDU-Spitzenmann, unser sächsischer Ministerpräsident, kurzfristig auf Twitter der AfD vorwirft, sie sei "wegen ihrer Haltung zu den Corona-Maßnamen eine Gefahr für das Land". Vielleicht weiß Herr Kretschmer aber nicht, dass das Kritisieren der Regierungshandlungen die wichtigste Aufgabe der Opposition ist? Man mag ihm zugute halten, das die Deckungsgleicheit der CDU mit den Grünen und der SPD das klassische Bild verwischt, das ältere Bürger unserer demokratischen Republik noch aus den 70er und 80er Jahren vor Augen haben, als die Opposition noch als "wichtige Kontrollinstanz" und nicht als "Gefahr" wahrgenommen wurde.

Eine "Gefahr für das Land" oder doch zumindest für seine Bewohner/-Innen***(u.s.w.) ist doch viel eher der Verzicht auf Impfstoff. Den hat aber die AfD nicht zu verantworten. Vielmehr war es unsere Obrigkeit, die "anderen Ländern" helfen "wollte" und dafür die eigene Bevölkerung leer ausgehen ließ.


Was aber wäre geschehen, wenn die Dosen in unserem Land verimpft worden wären? Kurz gesagt, erhebliches: Greta Thunberg wäre aus Protest nicht zu irgendeiner Klimakonferenz angereist, unser Land würde nicht mehr auf der Gutmenschenskala den sicheren ersten Platz belegen und Frau Merkel hätte sich das erste Mal seit zehn Jahren für die Interessen der hiesigen Bevölkerung entschieden.