Böse gemobbt

Annalena Baerbock will das Beste - aber über 70% der Deutschen - sorry: der "Bewohnenden" - wollen es ihr einfach nicht geben! Unverständlich eigentlich, denn folgt man dem Wahlprogramm, dass man für sie und ihren männlichen Mitbewerber geschrieben hat, erblüht unser Teil Europas in voller Pracht nur dadurch, das man seine Stimme "richtig grün" abgibt. Leistung und Arbeit seien nicht mehr notwendig, jeder auf der Welt kann davon leben was wir und unsere Vorfahren einst aufgebaut haben. Und so sollte endlich das ganze (noch) Land genannte Gebilde dabei, endlich seine Würde als freie Gesellschaft und selbstbewußte Nation freiwillig auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen, um Platz zu machen für alle, die nach dem Rotfrontbündnis leben wollen. Welche Erfolge zu verzeichnen sind, kann jede(r) in Berlin erkennen.

Doch es gibt Mißgunst. Ein Grund dafür ist, dass ganz ganz böse Menschen Fakenews über Annalena verbreiten. Jüngstes Beispiel ist das angeblich gewünschte HAUSTIERVERBOT für das sie sich "stark" mache - ganz im Sinne der CO2-Einsparung, der, glaubt man dem Zopfliesel aus Nordland (und vorallem ihren finanzkräftigen Hinterfrauen und -männern), wichtigsten Aufgabe die vor uns liegt.

Den Faktencheck übersteht das HAUSTIERVERBOT nicht. Jemand nahm sich der Sache an - oder machte grünintern auf die Folgen der Forderung aufmerksam - und schwupps war der Fake entlarvt. Die Erklärung folgt "auf dem Fuße": " Es handele sich bei dem Post um eine Form des „Grünen-Bashing“, wie es auf der Website heißt – immer wieder würden Menschen den Grünen unsinnige Verbote unterstellen, um sie schlecht zu 


reden. "Emotionale Themen, wie beispielsweise die Haltung von Haustieren, würden dabei dazu dienen, die Partei als Feindbild darzustellen. Das sei auch der Beweggrund für die Falschmeldung zu Baerbock, so Mimikama." So weit so schlecht. Immerhin saßen viele dieser Falschmeldung auf. Ob es dem Ansehen der Grünen und insbesonder Annalena geschadet hat, lässt sich nicht nachvollziehen, denn "im Prinzip" würden es wahrscheinlich viele dieser Partei zutrauen und sie dennoch oder gerade deshalb wählen. Der Begiff "Verbote" ist ja gerade die Kernsubstanz der grünen Politik. Denn kaum etwas ist emotionaler und hat mehr Potential die Bevölkerung in hunderte kleine Gruppen zu spalten, die sich vielleicht später einmal wirklich feindseelig gegenüber stehen oder eben einmütig sozialisiert sind und an den Gitterstäben ihren Verbotskäfigs nicht mehr zerren.