Menschenjagd À la SPD

oder: "Wie Thomas Kutschaty Menschen erwischen will"

Es ist scheinbar wieder so weit, das man - nach gesetzten Vorzeichen der zum günstigsten Zeitpunkt eingetroffenen und mit allen mitteln beibehaltenen "Pandemie" - diejenigen "erwischen" will, die eines der geringsten aller Grundrechte ausüben: nach 21 Uhr die eigene Wohnung verlassen." Man stelle sich nur die Empörung vor die es ausgelöst hätte, wenn den DDR-Bürgern 1988 das verlassen der Wohnung untersagt worden wäre. Die Tagesschau hätte Sondersendungen ausgestrahlt und "Brennpunkte" hätte es wie Rudi Carells Show "Am laufenden Band" gegeben. Aber egal, die DDR ist Geschichte. Sie war ja auch der schlechtere beider deutschen Staaten. Außerdem leben wir, laut unserem Bundespräsidenten, im "besten Deutschland das es jemals gab."

In diesem so "wundervollen" Land wird nun öffentlich darüber spekuliert, wie man "Menschen erwischen" kann: Man schafft unter dem Vorzeichen der "Pandemiebekämpfung" eine ebenso sinn- wie wirkungslose "Ausgangssperre" und hofft dann darauf, Bußgelder verhängen zu können.

Es reicht also gewissen Politikern noch nicht, Jugendliche in Stadtparks mit dem Streifenwagen verfolgen zu lassen.


Es reicht ihnen nicht, Menschen die ausschließlich für ihre Grundrechte demonstrieren, als "Demokratiefeinde" zu verunglimpfen, sie mit "Rechtsradikalen" oder irgendwelchen "Reichsbürgern" gleichzusetzen und jeden kritischen Blick als eine Art staatsfeindliche Hetze zu betrachten. Dabei wählte die Mehrzahl der verunglimpften Protestierenden Grün (21%) und Knallrot (17%). Die bösen "Blauen" waren mit 14% vertreten. Quelle

Das Beispiel des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) zeigt aber, dass die Schubladen für das Verpacken der Demonstranten wohl überfüllt sind und die Obrigkeit dünnhäutiger wird. Sie schafft zweifelhafte und sogar in den Reihen der eigenen Partei kitisierte Gesetze und beschwert sich anschließend darüber, dass Gedanken an eine De-facto-Diktatur in Deutschland und an ein Notstandsregime aufkommen oder häufig Bezug auf das Widerstandsrecht des Grundgesetzes genommen wird.

Die vorläufige Höchstmarke setzte heute aber Thomas Kutschaty (ebenfalls SPD) damit, Menschen ertappen zu wollen, die in einer Zeit der psychischen Depression, des wachsenden Alkoholismus und der Vereinsamung soziale Kontakte aufrecht erhalten.

Aufgrund dieser Äußerungen erhält das Wort BUNDESNOTBREMSE eine ganz besondere Bedeutung.